Arnold

King-Preis für den ungekrönten König

Hohe Ehrung für Bernd Arnold mit dem König-Albert-Preis: Dem Hohnsteiner Ehrenbürger wurde am Freitag in Bern der international renommierte „King Albert Award“ verliehen. Preisverleiher im 15. Jahrgang war die „King Albert – Memorial Foundation“. Die Stiftung pflegt seit 30 Jahren mit der Preisverleihung die Erinnerung an den 1934 beim Bergsteigen tödlich abgestürzten belgischen König Albert I.

Arnolds Laudator war Daniel Anker, ein bedeutender Schweizer alpiner Journalist und Autor. Er hob insbesondere dessen herausragende klettersportlichen Leistungen im Elbsandsteingebirge in sechs Jahrzehnten und in den Bergen der Welt sowie seinen Einsatz für das Sächsische Bergsteigen hervor. In der Begründung für Arnolds Würdigung heißt es: „Das Elbsandsteingebirge ist ein, wenn nicht DAS Eldorado des Freikletterns weltweit, und Bernd Arnold ist sein ungekrönter König. Er hat Entscheidens dazu beigetragen, das Klettern By fair means neue Triebkraft zu verleihen.“

Die Preisübergabe im Alpinen Museum der Schweizer Hauptstadt erfolgte in Anwesenheit einer Prinzessin des belgischen Königshauses sowie des belgischen Botschafters in der Schweiz, der aus Anlass der Preisverleihung auch zu einem Empfang in die Botschaft geladen hatte. Die diesjährigen Preise erhielten neben Arnold auch die Süd-Koreanerin Nam Nan-Hee, die belgische Bergsteigerin Sophie Lenaerts und die Gesellschaft für Ökologische Forschung München.

Zu den bisherigen 64 Preisträgern zählen neben Institutionen unter anderen solch bekannte alpine Persönlichkeiten wie John Hunt, Wanda Rutkiewicz, Pit Schubert, Oswald Oelz, Kurt Albert, Catherine Destivelle, Gerlinde Kaltenbrunner und Albert Precht.

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